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Donnerstag, 7. Juli 2016, 19:30 Uhr
Oberdorfstrasse 2, 5. Stock, 8001 Zürich

 

 

Igor Morosow und Oleg Lips
Musikalische Weisse Nächte

 

Igor Morosow, Bariton, und Oleg Lips, Akkordeon/Klavier, spielen Werke der berühmtesten Komponisten aus Leningrad/St. Petersburg. Beide Musiker haben einen starken Bezug zu Leningrad. Oleg Lips ist in der Stadt an der Newa geboren und studierte auch dort. Er war in der damaligen Musikszene verwurzelt und wirkte bei der Gruppe "Pop-Mechanika" mit. Igor Morosow begann seine Laufbahn am Kirow-Theater (heute Marinskij). Dort sang er u. a. in der Uraufführung der Oper "Peter der Grosse" von Andrej Petrow.

 

In der Ausstellung "Die Leningrader kommen" zeigen wir Malerei aus der Stadt an der Newa. Mit dieser Veranstaltung soll auf ihr reiches Musikleben hingewiesen werden. Auf dem Programm stehen Werke von Reinhold Glière (Hymn of the Great City), Sofia Gubaidulina ("De Profundis"), Andrej Petrow, Dmitrij Schostakowitsch (Lieder und Walzer), Wassilij Solowjow-Sedoj (Lieder, so "Unsere Stadt", "Spiel, mein Bajan") und von Georgij Swiridow. Am Anlass wird ein Abendprogramm abgegeben.

 

Die Musiker
Igor Morosow
, geb. in Dnjepropetrowsk. Nach seinem Gesangsstudium in Moskau hatte er sein erstes Engagement als Erster Bariton am Kirow-Theater in Leningrad. Er war mit den Komponisten Andrej Petrow und Georgij Swiridow gut bekannt. Mit Swiridow nahm er den Zyklus "Mein Vater ist ein Bauer" auf und realisierte die "Petersburger Lieder" am Radio. Heute ist er regelmässiger Gast an grossen Opernhäusern und Konzertsälen.
Oleg Lips, ein echter Leningrader lebt seit 1994 in der Schweiz. Er ist äusserst vielseitig, spielt ebenso virtuos Akkordeon wie Klavier und hat ein breites Repertoire von der Klassik über Volksmusik bis zum Jazz. Zudem komponiert er Theater- und Filmmusik, u. a. für das Schauspielhaus Zürich. Neben seiner reichen Konzerttätigkeit in verschiedenen Formationen, gibt er Musikunterricht an mehreren Institutionen.

 

Eintrittspreise: 40.- / 25.- Studierende, inkl. Apéro

 

Bitte reservieren: akka@kulturatelier.com, 044 253 18 65

 

 


 

 

Ausstellung
 

Die Leningrader kommen - What Artists Do for Freedom

       

Die Stadt an der Newa ist seit ihrer Gründung von einem sehr eigenständigen und reichen Kulturleben geprägt. Während der 1980er und 1990er Jahre konnten die nonkonformis-tischen Künstler in Leningrad - weit weg vom Kreml - ihr Schaffen viel freier gestalten als die Moskauer. Als Inspiration diente die Kunst, die in den Leningrader Museen gezeigt werden durfte, sowie der sowjetische Alltag, mit dem sie sich ironisch befassten. Sie zeichneten sich durch grosse Kreativität und Vielseitigkeit in ihrer künstlerischen Arbeit aus. In verschie-denen Gruppen arbeiteten sie eng zusammen und legten grosse Solidarität an den Tag.

 

Die Ausstellung zeigt Werke von Künstlern, die zur Zeit der Perestroika in Leningrad lebten. Darunter Timur Novikov, Leitfigur der Leningrader Kulturszene, Sergei Bugaev-Afrika, bekannt für seine ironisch-verfremdenden Arbeiten und die Hauptrolle im Kultfilm Assa, Vladislav Mamyshev-Monroe, Travestiekünstler, Oleg Kotelnikov mit seinen zarten Aquarellen, Babakhan Badalov-Babi, einzigartiger Grenzgänger zwischen islamischem, sowjetisch-russischem und westlichem Kulturkreis, sowie Vladislav Gutsevich, Maler der Symbole und Anspielungen.

 

 

Dauer der Ausstellung:     18.06.2016 - 08.10.2016

Sommerpause:                  24.07.2016 - 01.09.2016

 

Öffnungszeiten:                 Fr 14:30 - 18:00 Uhr 

                                            Sa 14:30 - 18:00 Uhr    

                                            Voranmeldung erwünscht

                                            ausserhalb der Öffnungszeiten gerne nach Vereinbarung